Bio-Höfe des Vereins Grüner Kreis - Porc Gascon

Über uns

Wir bewirtschaften drei Bio-Bauernhöfe in der Buckligen Welt und widmen uns der Zucht und Erhaltung gefährdeter Nutztierrassen.

Freiheit ohne Grenzen

Auf 80 Hektar Wald- und Wiesenflächen tummeln sich Porcs Gascons, Mangalitza-Schweine, Aubrac-Rinder, Tauernschecken-Ziegen sowie Sulmtaler- und Altsteirer-Hühner. Neben ihren individuellen Qualitäten ist diesen alten Rassen eines gemein: sie sind für die Intensivhaltung ungeeignet. So leben die Tiere ganzjährig im Freien und verbringen nur die Nacht in geräumigen Freilaufställen.

Das Porc Gascon (Gascogner Schwein)

Die Existenz des Porc Gascon ist über mehr als zwei Jahrtausende dokumentiert. Bereits der antike Geschichtsschreiber Strabon pries die Qualitäten der schwarzen Schweine aus Gallien. Mit der Industrialisierung der Landwirtschaft stand diese alte Kulturrasse aus den französischen Pyrenäen bereits knapp vor dem Aussterben. Heute ist das Porc Gascon unter der geschützten Marke “Porc Noir de Bigorre” wieder zum gefragten Slow Food-Produkt avanciert und selbst in der Sterne-Gastronomie zu Ehren gekommen.

Im Grünen Kreis finden die Porcs Gascons vergleichbar ideale Lebensbedingungen vor, wie in ihrer angestammten Heimat. Das Video zeigt, wie wohl sich die Tiere bei uns fühlen.

 

Schweineglück macht guten Speck

Unsere Tiere leben artgerecht im Familienverband und fressen neben frischem Gras und allerlei Leckereien, die im Wald und auf der Weide zu finden sind, ausschließlich heimisches Bio-Getreide. Aus gesundheitlichen wie ökologischen Überlegungen verzichten wir auf Intensivfuttermittel, die in der konventionellen Schweinemast gang und gäbe sind.
Viel Bewegung und natürliches Futter lassen die Schweine zwar nur langsam heranwachsen, begünstigen aber die Fleisch- und Speckqualität. Studien belegen, dass sich das Fleisch von Schweinen aus Weidehaltung durch mehr wertvolle Fettsäuren, ein signifikant günstigeres n6/n3-Verhältnis und weniger Cholesterin auszeichnet.

Auch Schweinefleisch soll reifen

Unsere Tiere werden zwei bis drei Mal älter als Schweine aus konventioneller Haltung. Sie verfügen über nahezu unbegrenzte Bewegungsfreiheit und nutzen diese auch weidlich aus. Die hohe Bewegungsaktivität bewirkt kräftigere Muskeln und die charakteristische dunkle Färbung des Fleisches. Um den optimalen Genusswert zu erreichen, sollte das Fleisch von Weideschweinen daher auch länger gereift werden. Wir reifen die Teilstücke bei Temperaturen zwischen 0° und 2°C für 9 Tage im Vakuum. Das Fleisch gewinnt dadurch an Zartheit, Aroma und Geschmack.