Leinöl

Wenn man die kleinen Leinsamen sieht, mag man sich gar nicht vorstellen, wie viele Samen von Nöten sind um ein Fläschchen Leinöl voll zu bekommen! Aber der Aufwand lohnt sich enorm, denn Leinsamen Öl und sein besonders hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren, hat fantastische Auswirkungen für die Haut und unserer Gesundheit.

Was ist eigentlich Lein?

Lein war früher eine wichtige Pflanze für die Kleidungsherstellung. Sicher hat Jeder von Ihnen Textilien aus Leinen im Kleiderschrank. Besonders im Sommer schätzen wir den edlen Stoff, weil er fein und kühlend ist.

Wer auf seine Ernährung achtet und vollwertig ist, der nimmt sicher jeden Tag die Samen des Lein zu sich: die Leinsamen. Besonders beliebt sind Sie im ganz oder geschrotet im Müsli, im Brot oder auch gepresst zu Leinöl. Was ein zuverlässiger Lieferant der wertvollen Omega-3 Fettsäuren ist.

Leinöl - ein Allround-Talent​

Das Besondere an Leinöl ist sein hoher Gehalt an Alpha-Linolensäure, eine essenzielle Omega-3-Fettsäure. Nehmen Sie das Öl nicht zum Braten oder Frittieren, denn dann werden die Inhaltsstoffe zerstört. Genießen Sie das Öl pur oder zum Salatdressing, zu Smoothies und Shakes oder zu Dips und Saucen. 

Leinöl kommt nicht nur in unseren Gerichten vor, es wird auch sehr gerne in der Kosmetikindustrie eingesetzt. Schauen Sie mal auf die Etiketten von Seifen und Cremes; Sie werden überrascht sein, wie häufig es dort als Inhaltsstoff auftaucht! Das Keimöl sorgt für eine angenehme Frische in den Produkten und zieht dabei leicht ein, ohne einen fettigen Film zu hinterlassen. Deshalb ist es auch in selbstgemachten Balsamen und Ölmischungen für die Haut- und Haarpflege beliebt. Wer gerne Naturkosmetik selbst herstellt, findet darin eine vielseitige Zutat für den eigenen Pflegeschrank. Ein echtes Allround-Talent! Setzen Sie Leinsamen und Leinöl regelmäßig auf Ihren Speiseplan – es lohnt sich.