Sirups sind mit Zucker versetzte und folgend eingedickte Fruchtsäfte oder Pflanzenextrakte, die zur Herstellung von Softdrinks, in der Küche sowohl überwiegend als elementare Bestandteile von Cocktails und Mixgetränken genutzt werden. Da sie äußerst enorm Zucker enthalten, sind sie ungekühlt ausgeprägt längere Zeit haltbar als die Fruchtsäfte überdies, die während weniger Tage verderben würden.
Erzeugt werden Sirups des Öfteren vonseiten Entsaften oder Kochen von Früchten. Der hiermit gewonnene Saft wird mit Zucker versetzt und folgend bis zur ausgewählten Viskosität (Dickflüssigkeit!) eingekocht. In Flaschen abgefüllt, halten sich Sirups von alleine ohne Kühlung nicht wenige Monate lang, ohne dass ein Qualitätsverlust zu befürchten ist. Aber viele Male keine Fruchtsäfte, stattdessen werden aus Zucker und künstlichen Aroma- und Farbstoffen hergestellt, sie dürfen demzufolge gleichermaßen nicht als “Fruchtsirup” bezeichnet werden.
In jeglicher guten Bar wird man eine lange Serie von Sirups finden, die zur Herstellung vieler Cocktails braucht werden – in Wirklichkeit beinhaltet die weit überwiegende Anzahl von Cocktails und Mixgetränken wenigstens ein, häufig darüber hinaus etliche Sirups! Möglich ist dies mittels die Flexibilität der Sirups, sie verleihen dem Cocktail eine spezifische Geschmacksnote und “entschärfen” meistens seine alkoholische Note, “versüßen” seinen Geschmack und sind überdies die bedeutendsten Farbgeber von Cocktails: Sirupe verfügen zumeist über eine intensive Farbe, die jedes Getränk visuell abwechslungsreicher und attraktiver macht. Außerdem können Sirups als Ersatz für Fruchtsäfte genutzt werden, wenn deren Vorräte zur Neige gerannt oder verdorben sind. Als willkommener “Nebeneffekt” im Barbetrieb darf bemerkt werden, dass Sirups vonseiten ihre Süße eine Durst löschende Wirkung von Cocktails verhindern und somit “Lust auf mehr” machen! Und zusätzlich können Sirupe ebenfalls dafür dienen, alkoholische Bestandteilen zu ersetzen, um ebenso Autofahrern den Cocktailgenuss zu gewähren, als Beispiel sei hier lediglich das Blue Curacao-Sirup genannt, das den ebenfalls benannten Likör ersetzen kann.
Der in Bars mit Abstand am meisten verwendete Sirup ist der Grenadinesirup, der aus dem Saft von Granatäpfeln hergestellt wird und über eine intensive rote Farbe verfügt. Grenadinesirup verträgt sich mit knapp allen zusätzlichen Bestandteilen eines Cocktails hervorragend und gibt dem Drink ein interessantes Aroma. Je nach Menge und Farbe der weiteren Inhaltsstoffe verleiht er einem Cocktail eine tiefrote bis hellrosa Farbe und gehört hierdurch zum unbedingten Repertoire jeglicher Bar.

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