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Kein Wein kann mit dem Uhudler verglichen werden

Kein Wein ist so mit dem Südburgenland verwurzelt, wie der Uhudler. Eigentlich stammen die Reben aus Amerika. Ein sogenannter Direktträger, der außerdem sehr resistent gegen Pilzkrankheiten und die Reblaus ist. Aus diesem Grund ist auch kein Pflanzenschutz notwendig, der Uhudler gilt also als reines Naturprodukt. Besonders in den Gegenden Jennersdorf und Güssing wird die besondere Traube mit klingenden Namen, wie Delaware, Ripatella, Elvira oder Concord angebaut. Der Name stammt aus der Zeit vor 100 Jahren, damals wurde der Wein erstmals gekeltert und nach zu vielen Vierteln haben die Frauen der Weinbauern ihre Männer mit den Worten, "du siehst ja aus wie ein Uhu", begrüßt, daher der Name Uhudler. Inzwischen gibt es nicht nur den gekelterten Wein, sondern auch den Frizzante Uhudler, der besonders bei Frauen sehr beliebt ist.

Ein fruchtiger Wein mit säurebetonter Beerennote

Je nach Herkunft oder Sorte hat der Uhudler eine andere Farbe, von zartem Rosa, bis hin zum Kirschrot, Hellgelb und Weiß geht die Farbpalette des burgenländischen Regionweins. Eigentlich sollte die Rebsorte von der EU verboten werden, doch die Weinbauern der Region haben sich auf die Füße gestellt und so darf der Wein jetzt ausschließlich im Burgenland und ausgewählten Regionen der Steiermark angebaut werden. Im Geschmack hat der Wein und damit auch der Uhudler Frizzante eine fruchtige Note nach Walderdbeeren und anderen hellen Beeren. Schon der Geruch ist einzigartig, aber erst der Geschmack des lokalen Weins auf der Zunge, kann mit nichts anderem verglichen werden. Eine säurebetonte, herbe Note mit dem süßen Geschmack der Beeren, wer ihn einmal getrunken hat, der liebt ihn und den Uhudler Frizzante. Aus den Trauben werden aber nicht nur Weine und Uhudler Frizzante gekeltert, es werden auch Marmeladen erzeugt, ebenso wie Fruchtsäfte, Schokoladen, milde Essige, Käse und sogar Würste.

Das Südburgenland ohne Uhudler wäre nicht mehr das, was es ist

Der edle Wein zählt heute zum Südburgenland dazu, wie die Landschaft und gilt als Aushängeschild der Region. Ohne denlokalen Wein wäre es für das Südburgenland eine Katastrophe, darum fordern auch alle Parteien den Erhalt und die Zulassung der Rebflächen über das Jahr 2030 hinaus. Auch die Uhudler-Gemeinde schlechthin, Heiligenbrunn wäre ohne die Trauben um vieles ärmer. Wer den Ort mit seinem kleinen Kellerstöckl einmal besucht hat, der weiß warum. Urig gemütliche Buschenschanken schenken den edlen Tropfen und den Uhudler Frizzante aus und bewirten ihre Gästen mit Schmankerl aus der Region.

Jährlich wird die Qualität vom Uhudler überprüft

Die Qualität des Weins wird natürlich auch immer verbessert. Bessere Kellertechniken und die Ausbildung der Weinbauern führen dazu, dass die Weine bei jeder Weinprämierung Preise bekommen. Drei Verkostungen werden jedes Jahr durchgeführt, dabei wird vor allem die Reintönigkeit, der Sortencharakter und die Sauberkeit geprüft. Nur wer diese Kontrolle besteht, darf sich als Uhudler oder Uhudler Frizzante bezeichnen, außerdem ist der Name markenrechtlich geschützt und darf nur in Jennersdorf, Güssing und Oberwart verwendet werden. Am 31. Mai 1989 hat sich der "Verein der Freunde des Uhudlers" im Weinmuseum Moschendorf gegründet. Dort besteht heute ein Weinbaumuseum mit Uhudler-Vinothek, wo 16 verschiedene Weine verkostet werden können, darunter auch der Uhudler Frizzante.

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